Endlich ist es so weit: Dank Konsumgöttinnen darf ich den neuen Hochleistungsmixer mit Kochfunktion von Philips testen! Warum mich das so glücklich macht? Nun, ich halte schon seit mehreren Wochen, wenn nicht gar Monaten, Ausschau nach einem neuen Mixer, der meinen Ansprüchen gerecht wird. Wer sich selbst schon einmal mit der Auswahl eines wirklich guten Mixers beschäftigt hat, wird verstehen, wie ich mich angesichts der unzähligen Angebote gefühlt habe: Ein fortwährendes Auf und Ab, Unsicherheit pur und Verwirrung obendrein. Doch nun gab es nichts zu verlieren, mein Testpaket ist heute angekommen und ich habe das schicke Gerät direkt intensiv getestet.

Nachfolgend findet ihr nun die wichtigsten Facts, Informationen und meine ehrliche Bewertung des Philips Avance Collection Hochleistungsmixers.

Zwecks Übersichtlichkeit habe ich meinen Testbericht in zwei Reviews aufgeteilt: Im 1. Testbericht habe ich die technischen Details und Ausstattungsmerkmale gebündelt, zudem erfahrt ihr alles über mein Unboxing, meinen ersten Eindruck, über das Handling und die Ergebnisse bei der Zubereitung von kalten Speisen und Smoothies. Im 2. Review berichte ich euch davon, wie sich der Hochleistungsmixer beim Kochen macht und ob ein Mixer mit Kochfunktion tatsächlich zum neuen Must-have in der Küche avancieren könnte (hier geht’s zum 2. Testbericht).

Testbericht Nummer 1: Der Philips Avance Collection Hochleistungsmixer

Der erste Eindruck zählt, auch beim Mixer

Heute durfte ich also mein Testpaket in Empfang nehmen und ich war richtig, richtig gespannt, was sich wohl genau in dem erstaunlich schweren Paket verbergen würde. Und ich muss sagen, mein erster Eindruck war absolut positiv: Philips hat dem Mixer eine sehr schöne Verpackung spendiert! Beim Öffnen der Kiste fällt der Blick sofort auf ein nettes Rezeptheft mit 50 Rezepten für Smoothies, Suppen, Soßen, Pürees etc., das Philips dem Gerät beigelegt hat und welches schon beim ersten Durchblättern Lust aufs Ausprobieren macht! Doch da heute ja nicht die Lektüre eines Rezeptbüchleins anstand, sondern das Unboxing und Testen eines neuen Gerätes, wurde natürlich auch der Mixer selbst schnell ausgepackt und eingehend inspiziert.

Fest stand sofort: Der Mixer macht wirklich was her! Er ist sorgfältig und schön verarbeitet, die verschieden geformten Messer lassen schon beim Anblick auf eine super Leistung schließen und auch der Glaskrug mit praktischen Hilfsmarkierungen sieht top aus. Das Bedienfeld wirkt übersichtlich, aufgeräumt sowie intuitiv bedienbar und der Deckel mit integriertem Messbecher lässt auf eine perfekte Abdichtung hoffen. Wie oben schon angedeutet, ist der Mixer definitiv kein Leichtgewicht, was ihn in meinen Augen jedoch nur noch hochwertiger erscheinen lässt – was jetzt nicht heißen soll, dass alle Hersteller ihre Mixer super schwer machen sollten, nur um einen hochwertigen Eindruck zu erzeugen! 😉

Mit im Paket sind zusätzlich zum Mixer mit Glaskrug, Messereinsatz, Deckel und Messbecher noch die Garantiekarte, eine Bedienungsanleitung und das bereits erwähnte Rezeptheft.

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Die Bedienungsanleitung finde ich etwas unpraktisch gestaltet. Beim Papier handelt es sich um so eine Art „Öko-Papier“, was ich grundsätzlich toll finde, sich aber in der Küche als eher unpraktisch erweist. Auch das Format ist für ein schnelles, unkompliziertes Handling unglücklich gewählt. Wer während des Kochens oder bei der Zubereitung eines Smoothies schnell mal eben etwas nachsehen möchte, wird wohl kaum Lust/Zeit haben, ein riesiges Blatt umständlich auseinander (und später wieder zusammen) zu falten, schon gar nicht mit nassen Händen.
 

Fazit: Durchweg positiver 1. Eindruck, nette Verpackung, schönes Rezept-Extra und hochwertige Verarbeitung mit schickem Design. Einzig die Bedienungsanleitung hätte auf einem etwas „besseren“ Papier gedruckt und in ein handlicheres Format gebracht werden können – hier gibt’s einen minimalen Abzug in der B-Note. 🙂

Technische Details und Ausstattungsmerkmale

Der neue Hochleistungsmixer von Philips bringt so Einiges an Leistung mit und hat mich mit seinem Funktionsumfang überrascht.

Hier einmal die technischen Details und Ausstattungsmerkmale im Überblick:

  • Standmixer HR2199 mit Kochfunktion
  • neuester und stärkster Hochleistungsmixer der Philips Avance Collection
  • geeignet für die Zubereitung von Smoothies, Suppen, Kompotts, Pürees und Soßen
  • ProBlend 6-Sterne-Messer
  • kratzfester Glaskrug mit 2 Liter Fassungsvermögen
  • Anti-Rutsch-Füße mit praktischen Saugnäpfen
  • 1.100 Watt
  • 32.000 Umdrehungen pro Minute
  • 4 Geschwindigkeitsstufen zum einfachen Mixen, Hacken und Pürieren
  • Puls- und IceCrush-Funktion
  • 4 voreingestellte Kochprogramme (grobe Suppen, feine Suppen, Kompotte, Soßen)
  • manueller Modus möglich (60, 80 oder 100 Grad Celsius)
  • manuelle Zeitwahl möglich
  • Bedienung über einen beleuchteten Drehknopf
  • fast alle Teile für die Spülmaschine geeignet

 

Fazit: Ganz ehrlich, bei 1.100 Watt habe ich nicht viel Leistung erwartet. Doch was Philips daraus gemacht hat, ist wirklich beeindruckend! Auf satte 32.000 Umdrehungen pro Minute bringt es der flotte Hochleistungsmixer und schnappt dank des ausgeklügelten ProBlend 6-Sterne-Messereinsatzes alle Zutaten problemlos auf, um sie in Windeseile bis zur gewünschten Konsistenz zu verarbeiten. Und auch der Geräuschpegel ist definitiv als TOP zu bewerten – mit dem Lärm eines ‚Billig-Mixers‘ hat das absolut nichts mehr zu tun …

Leistung und Handling bei der Zubereitung von kalten Speisen & Smoothies

So, und was kann der Kleine nun wirklich? Mixt und püriert er alles wie gewünscht?

Sofort nach dem Auspacken habe ich den Mixer einsatzfähig gemacht, die Bedienungsanleitung überflogen und die Zutaten für einen meiner Lieblings-Smoothies bereitgelegt. Bewusst habe ich hier ein Rezept gewählt, bei dem sowohl weiche (Avocado-Fruchtfleisch etc.) als auch feste bzw. harte Zutaten (Nüsse, Eiswürfel etc.) verwendet werden, um zu schauen, was der Mixer so leistet.

1. Mixaktion: Auf los gibt’s Smoothie!
Schon nachdem ich alle Zutaten im großen Glaskrug untergebracht und den Deckel aufgesetzt hatte, war ich happy: Der Deckel schließt perfekt und dichtet alles super ab! Es treten keine Spritzer aus und das lästige „Deckel-mit-Hand-Runterdrücken-während-des-Mixens“ entfällt – nach ein paar vorsichtigen Test-Mixeinheiten habe ich tatsächlich gewagt, die Hand vom Deckel zu nehmen. 😉 Auch musste ich nicht wie bei meinem alten Mixer befürchten, dass sich das Gerät selbstständig macht, die Flüssigkeit überläuft oder alles mit extremem Nachdruck nach oben bzw. aus dem Behälter befördert wird. Hach, das Mixen kann so schön sein! 🙂

Je nach gewünschter Konsistenz und Sämigkeit kann eine der vier Leistungsstufen gewählt und auf Wunsch eine feste Mix-Zeit voreingestellt werden. Andernfalls zeigt das Display die bisher gemixte Zeit an. Nach 3 Minuten schaltet sich das Gerät automatisch ab, um Überhitzung zu vermeiden. Der Mixer arbeitet verhältnismäßig leise und konstant, der spezielle Messereinsatz greift selbst unten liegende Zutaten zuverlässig auf, befördert sie nach oben und mixt das gesamte Mixgut somit perfekt durch. Mein Green Smoothie war bereits nach wenigen Sekunden fertig – erst dachte ich, dass sich nach so kurzer Zeit noch grobe Stücke unter den Messern befinden oder der Smoothie viele Stückchen aufweist, aber falsch gedacht! 🙂 Ich habe aber trotzdem noch ein wenig weiter gemixt, um das Ganze weiter zu beobachten …

2. Mixaktion: It’s Mandelmilch-time!
Natürlich konnte ich es nicht dabei belassen, nur einen Green Smoothie zu mixen. Mein Herz schlägt für köstliche Mandelmilch und so musste ich unbedingt noch eine Art Nussmilch kreieren. Bislang habe ich mit meiner alten Möhre nur recht grobstückige Mandelmilch hervorgebracht, was sich auch beim Abseihen bzw. Durchsieben als super unpraktisch erwiesen hat. Nun war ich super gespannt, wie die Zubereitung mit dem neuen Hochleistungsmixer von Philip klappen würde.

Um es kurz zu machen: Es funktionierte absolut genial und das Ergebnis hat mich wirklich happy gemacht! Die Mandeln waren sehr fein gemahlen, nichts ist übergelaufen und ich konnte die Milch bequem durch mein Siebchen abgießen. Zurück blieb ein perfektes Mandelmehl, das ich einfach im Ofen für eine spätere Verwendung getrocknet habe.

Fazit: Der Hochleistungsmixer hat seinen Namen wirklich verdient! Leise, mühelos und ohne Ruckler zerkleinert er alles, was ihm zwischen die Messer kommt – und zwar für meinen Geschmack bis zur Perfektion! (Anmerkung: Sehr teure Hochleistungsmixer habe ich allerdings noch nicht getestet und kann sie daher nicht in einen Vergleich einbeziehen!) Auch die Verarbeitung ist klasse und lässt bei mir bislang keine Wünsche offen.

Und wie klappt’s mit der Reinigung?

Das Thema Reinigung finde ich bei einem Mixer unglaublich wichtig. Nichts ist für mich schlimmer als ein Gerät, das man gern häufig verwendet, aber nur mit Mühe und Not reinigen kann … Daher hat es mich sehr gefreut, dass die Reinigung sehr leicht von der Hand geht. Fast alle Teile können in der Spülmaschine gereinigt werden, die Messer sind abnehmbar, Glaskrug, Sockel und Kabel sind schnell sauber gewischt.

Besonders praktisch ist, dass sich der Mixer auch quasi von selbst reinigt: Ein wenig Wasser in den Glaskrug geben, ein paar Spritzer schonendes Reinigungsmittel dazu, Deckel aufgesetzt und 3-5 x die IceCrush-Taste drücken, 15 Minuten einwirken lassen, ausspülen und schwupps – fertig gesäubert! 🙂

*UPDATE* Einziges Manko: Die Manschette des Glaskruges lässt sich nicht abnehmen, was etwas ungünstig ist, da beim Ausgießen nicht selten Flüssigkeit hineinläuft. Dies kann also nur gereinigt werden, indem der Messerblock und die Dichtung gelöst werden und von unten Wasser durchgejagt wird. Nicht 100 % nutzerfreundlich, wie ich finde, aber immerhin besser als bei meinem alten Mixer, bei dem sich rein gar nichts lösen ließ und sich dementsprechend nach und nach Schimmel bildete.

Fazit: Die Reinigung des Philips Hochleistungsmixers ist (bis auf beim Schlitz zwischen Manschette und Glaskrug) super easy: Ausspülen und abwischen, ab in die Spülmaschine oder einfach selbst reinigen lassen. So macht die Benutzung von Küchengeräten Spaß!

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Was meint ihr?

Das war der erste Teil meines Reviews zum neuen Philips Avance Collection Hochleistungsmixer, dem Standmixer HR2199 mit Kochfunktion. Habt ihr schon Erfahrungen mit Philips Küchengeräten, vor allem mit Mixern? Was ist euch besonders wichtig, wenn ihr ein Küchengerät regelmäßig benutzt? Und für welche Snacks, Gerichte, Drinks o.Ä. setzt ihr euren Mixer am liebsten ein?

Ich freu mich auf eure Kommentare!
 

 
 
Feli Hoffmann Follow Your Dreams