Wie versprochen folgt heute mein 2. Testbericht zum Philips Avance Collection Hochleistungsmixer, in dem ich euch von der Kochfunktion des kleinen Allround-Talents berichten werde. Auf den ersten Blick konnte mich der Mixer bereits überzeugen, doch nun wird es Zeit, einen genaueren Blick auf den modernen Kochmixer von Philips zu werfen. Viel Spaß beim Lesen – ich bin gespannt, wie euer Urteil ausfällt!

Stellen wir einmal folgende Fragen als Basis für den Test in den Raum:

1. Wie schlägt sich der Hochleistungsmixer beim Kochen und wie funktioniert das überhaupt?
2. Ist ein Mixer mit Kochfunktion das neue Must-have in der Küche?
3. Ersetzt der Hochleistungsmixer von Philips dank seiner Kochfunktion einen Thermomix?
4. Würde ich mir den Hochleistungsmixer noch einmal kaufen bzw. werde ich ihn behalten?

Ihr dürft gespannt sein – los geht’s, starten wir gleich in die Vollen! (Zum 1. Testbericht geht’s hier entlang: Philips Avance Collection: Hochleistungsmixer trifft Kochfunktion)

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1. Wie schlägt sich der Hochleistungsmixer beim Kochen und wie funktioniert das überhaupt?

Wie im 1. Testbericht bereits erwähnt, verfügt der Philips Hochleistungsmixer über 4 voreingestellte Kochprogramme zur Zubereitung von …

  • groben Suppen mit Stücken
  • feinen Suppen ohne Stückchen
  • Kompott und
  • Soßen.

Zusätzlich gibt es einen manuellen Modus, in dem zwischen 60, 80 und 100 Grad Celsius gewählt werden kann. Das Koch-Element sitzt im Sockel des Mixers: Obenauf ist eine kleine Platte zu sehen, die bei Betätigung der Kochfunktion aufgeheizt wird. Auf den ersten Blick scheint es also ganz simpel, mit dem Allround-Mixer zu kochen.

Schauen wir uns das aber mal genauer an, bevor ich ein Urteil fälle. Zum Testen habe ich eine cremige Süßkartoffelsuppe zubereitet – MMMMJAMMMM, sage ich euch.

Zur Vorbereitung habe ich die Süßkartoffel geschält, in grobe Stücke geschnitten und in den Glaskrug des Mixers gegeben; noch etwas Wasser dazu, weil die Kartoffeln ja kochen sollten, und das Ganze kurz einmal durchgemixt. Auf Stufe 1 war das schon reichlich schwer für den Mixer, was ich ihm allerdings nicht verübeln kann – immerhin schmerzt einem beim Schneiden von Süßkartoffeln auch ganz schnell das Handgelenk …. 😉 Also ein-, zweimal die Push-Funktion gedrückt und dann war der Süßkartoffelbrei auch schon vorbereitet.

Bei der Kochfunktion habe ich mich für die grobe Suppe mit Stücken entschieden, obwohl das aus jetziger Perspektive eigentlich keinen Sinn ergibt – immerhin wollte ich eine cremige Suppe. Naja, also wäre die „Feine Suppen-Taste“ in diesem Fall vermutlich die bessere Wahl gewesen, aber egal.

Nach Bestätigung der Funktionswahl fing der Timer auch schon sofort an zu laufen – 25 Minuten sollte das Kochen dauern. Ich war gespannt und ehrlich gesagt auch super skeptisch – 25 Minuten einfach den Mixer vor sich hin arbeiten lassen, ohne Kontrolle, ohne Umrühren, ohne unter den Deckel lugen, ohne Probieren?!?!?!

Gut, ich riss mich zusammen und setzte mich in sicherer Entfernung an den Tisch, um das Werkeln der Mixer-Kochfunktion zu beobachten (und notfalls doch noch einschreiten zu können). In den ersten Minuten passierte nichts, zumindest nichts Sichtbares (Aufheizen sieht man schließlich nicht). Nach dem ersten gebannten Warten mixte das Gerät einmal kräftig durch, bevor es wieder ein paar Minuten Stille gab. Dieses Spielchen wiederholte sich noch einige Zeit, bis die Suppe in spe schließlich anfing zu kochen – jaaa, richtig mit blubbern und so. An dieser Stelle schlich sich bei mir wieder die leise Befürchtung ein, dass gleich alles überkochen würde und ich zur Hilfe eilen müsste. Dem war aber zum Glück nicht so – gut gemacht, Philips! 🙂 Ich konnte ganz beruhigt sitzen und zusehen, wie der Mixer mein Süppchen kocht. Nach den veranschlagten 25 Minuten ertönte ein Piepen, welches das Ende des Kochvorgangs signalisierte. (Da ich ja „grobe“ statt „feine“ Suppe eingestellt hatte, musste ich die Suppe anschließend noch einmal gut durchmixen.)

Fazit: Insgesamt hat mich die Kochfunktion wirklich positiv überrascht! Ich musste nichts tun, konnte ganz bequem etwas Anderes erledigen, während der Mixer vor sich hin kocht und mixt. Auch das Ergebnis war super: Die Suppe war schön fein, richtig heiß und es ist nichts am Boden oder Glaskrug festgeklebt, was ich zunächst befürchtet hatte. Natürlich müsst ihr ein wenig aufpassen, wenn ihr die Kochfunktion genutzt habt, weil der Glaskrug und die Heizplatte beim Betrieb logischerweise heiß werden – aber das ist beim „normalen“ Kochen ja auch so und sollte kein Ausschlusskriterium sein.

2. Ist ein Mixer mit Kochfunktion das neue Must-have in der Küche?

Tja, das ist eine gute Frage! Grundsätzlich hängt die Antwort davon ab, was ihr regelmäßig in eurer Küche zubereiten möchtet und ob der Schwerpunkt bei euch auf gekochten Speisen, Smoothies, Nussbutter oder oder oder liegt. Wer häufig Suppen kocht oder warme Desserts zaubert und zusätzlich auf Grüne Smoothies abfährt, wird im Philips Avance Collection Hochleistungsmixer vermutlich einen kleinen Liebling entdecken. Für alle, die zum Beispiel nur Mandelmilch oder hin und wieder einen Smoothie zubereiten wollen, könnte der Mixer mit Kochfunktion schon ein wenig oversized sein. Hier gibt es vielleicht günstigere Alternativen, die auch ihren Dienst tun.

Fazit: Ob der neue Philips Mixer das neue Must-have in jeder Küche ist, hängt von euren Präferenzen und dem bevorzugten Einsatzzweck ab. Hier gilt ganz klar: Überlegt, wozu ihr den Mixer braucht, und wählt dann das Produkt, das am besten ZU EUCH passt – und keins, das in allgemeinen Tests am besten abgeschnitten hat!

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3. Ersetzt der Hochleistungsmixer von Philips dank seiner Kochfunktion einen Thermomix?

Ich persönlich besitze keinen Thermomix, kenne aber einige Leute, die einen haben und damit waaaaaahnsiiiiinniiiiig zufrieden sind. Ihren Berichten nach können sie damit alles, wirklich alles zubereiten (wobei er ja nicht einmal braten kann, aber das lassen wir nun einmal außen vor 😀 ). Im Vergleich kann der Thermomix aber schon weitaus mehr als der Hochleistungsmixer aus der Philips Avance Collection-Reihe.

Hier einmal die Funktionen im Detail:

Thermomix Philips Avance Collection Hochleistungsmixer
Mixen, Hacken Mixen, Hacken
Pürieren Pürieren
Ice crushen Ice crushen
Kochen (Diverses) Kochen (Soßen, Suppen (fein/grob), Kompott etc.)
Teig herstellen (Pizza, Kuchen, Muffins, Brot etc.) Teig herstellen (Pizza, Kuchen, Muffins, Brot etc.)
Dünsten
Kontrolliertes Erhitzen
Emulgieren
Mahlen
Sahne, Desserts etc. aufschlagen
Wiegen

 
Im Vergleich zum Thermomix schneidet der Hochleistungsmixer von Philips hinsichtlich der Funktionsausstattung also „schlechter“ ab, wobei dieser Vergleich wahnsinnig stark hinkt. Ich habe hier quasi den kleinen Schneebesen mit einem elektrischen Handrührgerät verglichen, das sollte immer bedacht werden. Dafür, dass es sich beim Philips Mixer „nur“ um einen Mixer mit Kochfunktion handelt, kann er wirklich, wirklich viel!

Fazit: Wer gerne Smoothies mixt, Suppen kocht, Soßen kreiert und warme Desserts zubereitet, ist mit dem Philips Hochleistungsmixer mit Kochfunktion sehr gut bedient. Wer dagegen auch noch dünsten, aufschlagen, mahlen, kontrolliert erhitzen und und und … möchte, darf gern deutlich tiefer in die Tasche greifen und sich einen Thermomix kaufen.

4. Würde ich mir den Hochleistungsmixer noch einmal kaufen bzw. werde ich ihn behalten?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Grundsätzlich bin ich mit der Leistung des Mixers SEHR zufrieden und würde ihn am liebsten behalten, um regelmäßig meine Mandelmilch herzustellen, Suppen zu kochen, Smoothies zu mixen usw., weil er das WIRKLICH GUT kann. Daher empfehle ich das Gerät auch jedem weiter, der oft Smoothies, Suppen und Nussmilch zubereiten, Ice crushen, ohne Aufwand Teig kneten möchte etc. pp., aber nicht mehr ODER für alles andere ein weiteres Gerät einsetzen kann/will.

Kaufen könnt ihr den Mixer direkt bei Philips oder einfach hier bei amazon:

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ABER: Der Philips Mixer eignet sich leider, leider, leider nicht zur Herstellung von Nussbutter, da er nun einmal primär ein Mixer ist und keine Küchenmaschine und daher wie fast jeder andere Mixer Flüssigkeit zur Verrichtung seiner Arbeit benötigt. Nussbutter + Flüssigkeit = nix. Logische Konsequenz wäre: Entweder zusätzlich eine Küchenmaschine kaufen oder einen eierlegenden Wollmilchmixer im Angebot erspähen und diesen anschaffen (der OmniBlend V, der Vitamix und der Klarstein Herakles-8G sollen angeblich alles können). Aus Platzmangel kann und will ich jedoch nicht zwei große Küchengeräte aufstellen, womit Option 1 wegfällt. Noch habe ich keine endgültige Entscheidung getroffen, aber ich fürchte, ich brauche die Alleskönner-Wollmilch-Variante …

Fazit: Grundsätzlich würde ich mir den Philips Hochleistungsmixer mit Kochfunktion noch einmal kaufen, wenn ich zusätzlich (Platz für) eine Küchenmaschine hätte. Er vereint viele praktische Funktionen, sieht schick aus und macht seine Arbeit wirklich gut. Könnte er nun auch noch Nussbutter herstellen, wäre ich im Mixer-Himmel und hätte einen neuen besten Freund gefunden. Ach Philips, hättet ihr nicht diese winzige Mini-Funktion noch integrieren können? 😉


Pro oder contra?

So, damit sind wir schon am Ende meines 2. Testberichts zum neuen Philips Avance Collection Hochleistungsmixer (Standmixer HR2199 mit Kochfunktion). Was meint ihr dazu? Würdet ihr euch einen Mixer mit Kochfunktion kaufen? Oder dann doch gleich lieber das Komplettpaket in Form eines Thermomix?

Ich bin gespannt auf eure Meinung – rein damit in die Kommentare! 🙂
 

 
 
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