Minimalismus Minimalismus?! Echt jetzt?! Fange ich jetzt tatsächlich an, euch zu predigen, dass ihr all eure Sachen verkaufen, verschenken oder wegwerfen sollt, um mit nichts oder meinetwegen mit fast nichts durchs Leben zu gehen? Wirklich?!

Nee … Nicht wirklich. Aber – ja, natürlich gibt es ein ABER – dieser Post ist dazu da, jeden von euch einmal kurz kräftig durchzurütteln und jeden einzelnen daran zu erinnern, wie viel Ballast er tagtäglich mit sich herumschleppt und wie viel er besitzt, was ihn eigentlich mehr belastet, als zufrieden zu stellen.

Warum, wieso und weshalb? Lest einfach selbst!

Große Wohnung, viel Besitz. Luxus. Ein Haufen Zeug. Glück? Fehlanzeige!

Wer sich einmal bewusst in seinem Haus, seiner Wohnung oder seinem Zimmer umschaut, wird viele, viele Dinge entdecken, die er nur selten bis gar nicht benutzt. Von ungetragenen Klamotten, Taschen und Schmuck über unzählige Duschgele, Nagellacke und Cremetöpfchen bis hin zu Schneidebrettern, Messern, Tellern und Tassen – von eern, unwichtigen Dokumenten und Unterlagen ganz zu schweigen.

Warum haben wir bloß so viel Zeug angehäuft? Was um alles in der Welt hat uns geritten, immer wieder neue Dinge zu kaufen oder schlichtweg alles zu bunkern, was nicht von selbst den Weg aus der Tür fand? Wieso haben wir bloß dieses unbewusst beständige Bedürfnis, Sachen aufzubewahren, ohne uns in regelmäßigen Abständen von Altem zu trennen und damit Platz für Neues zu schaffen?

Definieren wir uns wirklich derart über unseren Besitz, dass so viel Anhäuferei notwendig wäre? Wirklich?!
 

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„Das brauch ich noch!“ – „Wirklich?“

Ich bin mir sicher, dass jeder von euch folgende oder ähnliche Gedanken kennt:

– „Die Hose zieh‘ ich bestimmt irgendwann nochmal an.“

– „Ach klar, in das Kleid pass‘ ich bald schon wieder rein …“

– „Ooooh, hübsche Tasse … Ab sofort trinke ich meinen Kaffee öfter daraus!“

– „Ach, was für ein tolles Buch – das lese ich bestimmt noch einmal!“

– „Hmmm, in diesen Unterlagen muss ich sicherlich mal etwas nachschlagen …“

– „Cool, ich hab ja sooo viele Nagellacke – Duschgele – Cremes – Haarsprays – Shampoos – Bodylotions – Lidschatten … Für jeden Anlass das Passende!“

– „Tolle DVD-Sammlung – da bin ich wirklich stolz drauf! Immerhin gucke ich sie ja ständ… Äh … Naja, im Regal sehen sie super aus!“

– …

Na, kommt euch das bekannt vor? Vermutlich! Und das ist ja auch gar nicht schlimm – es ist keine Schande, etwas zu besitzen, persönliche Schätze zu hegen und zu pflegen und so manche Lieblingsdinge in Ehren zu halten. Ich möchte auch keinesfalls den Eindruck erwecken, dass sich jemand dafür schämen sollte, etwas zu besitzen, sich nicht von bestimmten Dingen trennen zu wollen und sich einfach mit seinem Standard wohlzufühlen.

Nun kommen wir aber wieder zu meinem ABER!

ABER jetzt mal Hand aufs Herz:

WAS von eurem Besitz ist euch wirklich wichtig?
WAS würdet ihr retten, wenn ihr nur 3 Dinge mitnehmen könntet?
WORAUF könntet ihr um nichts in der Welt verzichten?
WAS bereichert euer Leben, WAS macht euch wirklich glücklich?
WAS würdet ihr vermissen, wenn es nicht immer verfügbar wäre?
WAS vereinfacht euren Alltag tatsächlich so, dass ihr es nicht anders lösen könntet, ohne deutlich mehr Zeit, Aufwand oder Nerven investieren zu müssen?

Ein Hoch auf das Phrasenschwein: Weniger ist mehr!

Jaja, ich bediene nun einmal das Phrasenschwein und behaupte frech: „Weniger ist wirklich mehr!“ Was könnte also dafür sprechen, sich von seinen vielen Dingen zu trennen und einen (Groß-)Teil seines Besitzes – und damit seines ganz persönlichen Ballastes – loszuwerden?

Nun, da gibt es so einige gute Gründe. Fangen wir einfach einmal damit an:

1.) Weniger Besitz = mehr Platz für Kreativität

Wer weniger besitzt, hat nicht selten mehr Platz für Kreativität. Was blöd klingt, ist aber gar nicht so unlogisch, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag: Weniger materielle Dinge bedeutet auch weniger, woran sich Gedanken und Aufmerksamkeit klammern könnten.

Ergo: Mehr Platz für neue Gedanken, innere Freiheit und kreative Gedankenspiele.

2.) Weg mit den negativen Gedanken

Mal ehrlich, wie oft habt ihr euch schon darüber geärgert, etwas gekauft zu haben, das ihr doch nicht tragt/nutzt/anzieht/braucht? Die neue Hose zwickt hier und da, die alte Kaffeemaschine tut’s eigentlich auch noch und die tolle neue Tasche liegt die meiste Zeit unbeachtet in der Ecke herum und fristet gelangweilt ihr vorbestimmtes Taschen-Dasein. Solche Gedanken würden von jetzt auf gleich verschwinden, wenn wir ungenutzte Dinge aus unserem Leben verbannen würden!

Keine Schuldvorwürfe mehr, keine belastenden inneren Konflikte mehr – vor allem dann, wenn wir die Sachen an jemanden weitergeben, der sich wahnsinnig darüber freut und sie wirklich gut gebrauchen kann, löst das ein tolles positives Gefühl in uns aus.

Fazit: Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

3.) Es lebe die Flexibilität

Je mehr wir besitzen, desto weniger flexibel sind wir. Klar, mehr Geld, mehr Möglichkeit zu reisen, aber um Geld geht es an dieser Stelle ja überhaupt nicht.

Wer viel Besitz anhäuft, kann nicht einfach von heute auf morgen das Land verlassen, mit all seinem Hab und Gut verreisen oder sich mal eben so einen anderen Wohnort suchen. Mit viel Besitz ist sowohl eine langfristige Vorausplanung nötig als auch viele helfende Hände – oder eben ein teures Umzugsunternehmen.

Wie genial wäre dagegen die Vorstellung, all seine Sachen in einen großen Rucksack packen (oder meinetwegen einige wichtige Dinge in ein paar wenigen Umzugskartons unterbringen und irgendwo unterstellen) und einfach auf und davon sein zu können?

Dieses unbeschreibliche Freiheitsgefühl ist mit nichts zu vergleichen und kann einem niemand nehmen!

4.) Nerven- und Zeitersparnis pur!

So, und nun bitte nochmal schön ehrlich sein: Wie viel Zeit habt ihr an so manchem Morgen damit verbracht, eure Klamotten zusammen zu suchen? Ohrringe hier, Haargummis da, Laptop hier, Smartphone da, Schal hier, Jacke da …

Wie schwer fällt die Auswahl und die Entscheidung für nur ein Teil jeden Tag aufs Neue, wenn man so unglaublich viele Dinge besitzt, die ein ganzes Kaufhaus füllen könnten?

Wie oft habt ihr schon genervt Hosen gewechselt, gehetzt ein T-Shirt nach dem anderen anprobiert und gestresst eure Gürtel getauscht, bis ihr endlich das perfekte Outfit zusammen hattet?

Fakt ist: Wer darauf verzichtet, unendlich viel Besitz im Kleiderschrank zu horten oder Küchen-, Bad- und Wohnzimmerschränke zu füllen, und stattdessen Wert darauf legt, genau die richtigen Dinge und nur perfekt passende, tolle Klamotten auszuwählen, sorgt auf einen Schlag für mehr Freiraum, Platz und Zeit und schont sogar noch seine Nerven – und zwar bedeutend!

Weniger und dafür die idealen Dinge und Klamotten zu besitzen, bedeutet also gleichzeitig weniger vergeudete Zeit für lästige Suchaktionen, weniger Ärger beim Auswählen des täglichen Outfits sowie des alltäglichen Bedarfs und weniger Aufräumstress.

Ist doch perfekt, wenn alles mit wenigen Handgriffen an seinem Platz ist und keine stundenlange Putzaktion mehr nötig ist, oder?

5.) Schluss mit der Selbstverarsche – sorry, not sorry!

Kennt ihr das? Ihr steht im angesagten Klamotten-Laden und denkt: „Oh wow, wenn ich diese Jeans hätte, wäre ich soooo happy.“ Oder ihr stöbert durch ein Deko-Geschäft und denkt euch „Dieses hübsche Teil hat gerade noch in meiner Wohnung gefehlt! Damit wird meine Wohnung endlich so richtig gemütlich, da bin ich mir sicher!“

So weit, so gut, natürlich gibt es derlei Lieblingsdinge und persönliche Schätze, die das Leben schöner machen und sozusagen zum persönlichen Glück beigetragen haben – oder es noch immer tun!

ABER: Wart ihr nach jedem Kauf, den ihr nach solchen Gedanken getätigt habt, WIRKLICH glücklicher? Ist der Wohlfühleffekt TATSÄCHLICH eingetreten? Seid ehrlich zu euch selbst!

Auch ich habe verschiedene Dinge, die ich liebe, an denen ich hänge und die mir persönlich einfach etwas bedeuten. Diese würde ich nie hergeben – um nichts auf der Welt! Aber dennoch sind nicht alle Dinge, an denen wir vermeintlich hängen, auch tatsächlich unschätzbar wertvoll und/oder bereichern unser Leben.

Kleiner Glücks-Exkurs: Lebensfreude können wir von anderen lernen!

Wart ihr schon mal in einem Land wie … hmmm, wie zum Beispiel Italien, Südspanien, Frankreich … oder meinetwegen auch in meinem geliebten Costa Rica oder Ecuador … und konntet dort einen Blick in ganz gewöhnliche Häuser erhaschen? Wenn ja, dürfte euch dort etwas aufgefallen sein …

Ja, genau, richtig! Die meisten der dort wohnenden Menschen führen ein einfaches Leben und haben gar nicht so viel. Und „dennoch“ sind sie oftmals viel, viel, viiiiiiel zufriedener und glücklicher, als wir es hierzulande sind – und das, obwohl wir doch alles haben, was wir zum Glücklichsein bräuchten …

Na, merkt ihr, worauf ich hinauswill?

Und ich rede jetzt keineswegs nur von den Menschen, die es sich einfach nicht leisten könnten, Besitz anzuhäufen. Ich habe in mehreren wohlhabenden Familien im Ausland gelebt und auch in Unterkünften von gut verdienenden Menschen übernachtet – SIE BRAUCHEN ES EINFACH NICHT, UM GLÜCKLICH ZU SEIN!

Das Leben spielt sich im Miteinander ab, meist im Freien, und ist ein Leben des Austauschs, nicht des Besitzes. Mir persönlich ist durch meine verschiedenen Auslandsaufenthalte ein aufs andere Mal umso bewusster geworden, wie viel Quatsch ich besitze, wie sehr mich mein Besitz belastet und wie viel freier ich ohne all dieses Zeug wäre (und jetzt bin 🙂 ).

Aller Anfang ist schwer: Vom Aufräumen zum Mini-Minimalismus

Ich bin mir sicher, dass es niemand ohne Druck bzw. Unterstützung von außen schafft, von jetzt auf gleich seinen gesamten Besitz zu reduzieren, sodass er von sich behaupten könnte, ein echter Minimalist zu sein.

Doch wozu auch die Eile? Niemand zwingt uns, unsere gesamte Wohnung heute auszuräumen, um bereits morgen frei durch die Länder zu streifen und einen minimalistischen Lebensstandard zu pflegen.

Wer einen Von-0-auf-100-Akt vollziehen möchte, kann das natürlich tun; wer lieber ein wenig gemächlicher vorgehen will, kann sich an folgender Vorgehensweise und den damit verbundenen Tipps orientieren. Immerhin brauchen viele von uns eine Art Eingewöhnungsphase oder Gewöhnungseffekt – und so etwas tritt logischerweise nur ein, wenn man das Ganze schrittweise angeht.

So, und wo sollt ihr jetzt mit dem Ausmisten und Ballastabwerfen beginnen?
Aaaalsooo, mir fallen auf Anhieb tausend Dinge ein, die ihr bei euch zu Hause einmal genau unter die Lupe nehmen könntet.

  • Klamotten: Wie viel Kleidung besitzt ihr, die ihr niemals tragt? Was bewahrt ihr nur auf, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu tragen, der vielleicht niemals kommen wird?
  • Schuhe: So viele Schuhe, wie viele von uns besitzen, können wir in einem Jahr niemals tragen. Und wenn doch, entscheiden wir uns die meiste Zeit des Jahres trotzdem für die gleichen – fürs Ausgehen wählen wir diese, für den Sport jene und für den Alltag wiederum solche.
  • Accessoires: Hier gilt das Gleiche wie für Klamotten und Schuhe – Handschuhe, Mützen, Schals, Tücher, Haarbänder, Klammern und Spangen … Wo fängt es an, wo hört es auf???
  • Schmuck: Schmuck gehört zu meinen persönlichen Lieblingspunkten und war auch für mich ein kleiner Knackpunkt beim Aussortieren – zumal er sich in jedem Zimmer einfach hübsch macht … Doch wenn man bedenkt, wie viele der Stücke man tatsächlich trägt, ist es fast eine Schande, sie dauerhaft zu behalten und unbenutzt vor sich hin schön sein zu lassen.
  • Bücher: Welche Bücher lesen wir tatsächlich mehrfach? Welche haben uns derart berührt, dass wir sie unbedingt aufbewahren wollen, auch wenn wir sie vielleicht niemals wieder lesen würden? Und welche brauchen wir wirklich, um etwas nachzuschlagen, das wir nicht auch im Internet finden könnten?
  • Kosmetika: Von Duschgel, Shampoo und Spülung über Bodylotion, Gesichts- und Handcreme bis hin zu Nagellack, Make-up und Haarstyling-Produkte: Wir kaufen und testen, ergänzen und ersetzen, probieren weiter und lassen uns wieder neu überzeugen, bis wir schließlich ein eigenes kleines Kosmetikstudio eröffnen könnten. Und was brauchen wir wirklich davon? Jo … 🙂
  • Dokumente und Unterlagen: Ob Mitschriften aus Schule, Uni oder Büro – fast jeder von uns bewahrt Unterlagen und Dokumente auf, die er NIE WIEDER brauchen wird. Ja, ich weiß, oft meint man, man würde GARANTIERT nachlesen wollen, was Französisch-Lehrer Herr von Schönfeldt uns anno tuck zum Thema „Le malade imaginaire“ mit auf den Weg geben wollte. Aber Fakt ist: Nein, das tun wir nicht. Wir werden es wahrscheinlich niemals nachsehen. Echt nicht. Und wenn: Google weiß fast alles (im Zweifel vielleicht die Telefonnummer von Herrn Schönfeldt).
  • Kochutensilien, Küchenzubehör und Geschirr: Puh, hast du dich schon mal gefragt, wie viele der Kochutensilien, Teller, Tassen und Bestecke du tagtäglich benutzt? Wie oft brauchst du den Toaster wirklich? Und den Mixer? Oder den Pürierstab? Nagut, sehe ich ein … Aber wie steht’s um die Küchenreibe? Den Spiralschneider? Die Gemüsebürste? Das fünfte Schneidebrett und das zehnte Küchenmesser? Den Ersatz-Topflappen, das Alternativ-Tee-Ei, den Eierschneider? Okay, okay, ich höre mal besser auf, bevor ich mich noch unbeliebt mache … 😉
  • Zeitschriften: Zeitschriften, Magazine und Zeitungen sind auch so ein beliebtes Dings, was wir für die Eeeeewiiiiigkeit aufbewahren. Ja, lesen wir bestimmt noch einmal. Irgendwann. Bestimmt. … Oder doch nicht? Weg damit!
  • Rezepte: Gut, gegen das Aufbewahren wohl recherchierter und für gut befundener Rezepte oder bewährter Familien- und Traditionsrezepte ist absolut nichts einzuwenden. Aber wie viele Rezeptschnipsel, Ausdrucke aus dem Internet, exotische Kochbücher und Rezeptkarten bewahren wir auf, auf die wir nie wieder einen Blick werfen? Ja, ich weiß, für das eine Essen mit den lieben Verwandten oder den guten Freunden, das in naher Zukunft oder auch weiter Ferne stattfinden wird. Ich weiiiiiß. 🙂
  • Geschenke: Wer von uns platziert nicht irgendwelche Geschenke von anderen in seiner Wohnung, die er eigentlich gar nicht mag? Und das nur weil etwa Tante Bertha uns dieses grässlich-schöne Teller-Set geschenkt hat, das wir doch nie benutzen, oder uns Onkel Wilfried mit seiner exklusiven aka uninteressanten Fachbücher-Reihe mit Sicherheit nur die besten Wünsche übermitteln und ein umfangreiches Wissen bescheren wollte? So. Ganz ehrlich: Ihr müsst es ja nicht in die nächstbeste Tonne kloppen und Tantchen und Onkelchen müssen es ja nicht wissen. Verschenkt es an jemanden, der es zu schätzen weiß, und tut etwas Gutes damit – dann werden auch Tante Bertha und Onkel Wilfried glücklich sein. Garantiert.

Wie könnt ihr beim Ausmisten vorgehen, um nur Unwichtiges auszusortieren?

Ihr fragt euch, wie ihr sicherstellt, dass ihr wirklich nur Ballast loswerdet und nicht aus Versehen ein paar Lieblingsdinge wegwerft? Nun, diese Frage lässt sich ganz leicht beantworten.

Bevor ihr mit dem Aussortieren loslegt, richtet euch am besten fünf Häufchen oder Kisten ein:

Haufen/Kiste 1: Müll.
Haufen/Kiste 2: Verschenken.
Haufen/Kiste 3: Verkaufen.
Haufen/Kiste 4: In 6 Wochen nochmal anschauen.
Haufen/Kiste 5: Behalten.

Schaut euch eure Sachen nun unter folgenden Fragestellungen an:

  • Wie häufig habe ich dieses Teil in den letzten Wochen und Monaten wirklich gebraucht?
  • Könnte ich es genauso gut durch ein anderes Teil ersetzen, das sich ebenfalls in meinem Besitz befindet?
  • Welche der Dinge, die ich als ‚wichtig‘ bewertet habe, rufen in mir ECHTE Glücksgefühle hervor? Was davon macht mich wirklich glücklich und ist mir persönlich immens wichtig?
  • Welche der Dinge würde ich wirklich vermissen, wenn ich sie abgeben müsste?

So könnt ihr schon eine gute Vorauswahl treffen.

Sind die 6 Wochen um, seht euch eure Kiste Nummer 4 noch einmal an. Habt ihr die Dinge darin ehrlich vermisst? Versetzt es euch in wahren Freudestaumel, wenn ihr sie wiederseht und neu für euch entdeckt? Ja? Na gut, dann werden sie in Kiste 5 umgesiedelt, damit ihr sie behalten könnt, denn dann scheinen sie euch bzw. für euch wirklich wichtig zu sein (zumindest aktuell).
 

 
Hinweis: Das ist eine Entrümpel-Vorgehensweise, die sich schon vielfach auf dem Weg zum Minimalismus oder zumindest beim ordentlichen Ausmisten bewährt hat. Wer radikaler vorgehen will, kann sich einmal mit der sogenannten ‚KonMari-Methode‘ aus dem Buch ‚Magic Cleaning‘ von Marie Kondo beschäftigen. Hier habe ich eine Rezension dazu geschrieben und die elementaren Tipps zusammengefasst.
 
 

Mein Tipp:

Als Tipp empfehle ich euch, dieses Minimalismus-Aussortier-Spielchen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Betrachtet euren Besitz immer wieder neu und hinterfragt immer wieder aufs Neue, ob ihr diese Sachen wirklich braucht und sie euer Leben bereichern.

Nach und nach werdet ihr merken, dass ihr weniger an euren Sachen hängt, und schult euren Blick dafür, was euch wirklich wichtig ist und euch wirklich glücklich macht. Nach ein paar Monaten seid ihr bestimmt schon um viele, viele Dinge „leichter“ und damit „reicher“ und habt vielleicht anderen Menschen eine große Freude gemacht.

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Aufräumen, ausmisten, Ordnung halten, glücklich sein.
 

 
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Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausmisten und bin super gespannt darauf, welche Erfahrungen ihr beim Aussortieren und Ballast-Abwerfen machen werden! Lasst es mich bzw. uns wissen und schreibt es gerne in die Kommentare!

Außerdem bin ich natürlich tierisch gespannt, ob ihr bereits minimalistisch lebt oder euren Besitz bereits stark reduziert habt. Denkt ihr in gewissen Abständen darüber nach, was ihr wirklich zum Leben braucht und was euch wirklich wichtig ist, um glücklich zu sein? Oder habt ihr noch ein hübsches Arsenal von wichtigen und weniger wichtigen Dingen zu Hause? Wenn ja, warum und was hält euch bislang davon ab, euch mit weniger Schätzen zufrieden zu geben?

Ich bin soooo neugierig! 🙂
 

 
 
Feli Hoffmann Follow Your Dreams