‚Doppelhaushälfte, zwei Kinder und ein Hund’ – so oder so ähnlich lautet für viele die Idealvorstellung vom Leben. Für mich bedeutet diese Vorstellung dagegen blanker Horror*! Nein, nicht bei anderen – jeder soll schließlich so leben, wie er mag. Aber für mich selbst kann und will ich mir solch ein Leben nicht vorstellen! Auf mich passt wohl eher das, was Pippi Langstrumpf einst sang:

‚Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd…’ oder auch ‚Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…’

Und weil ich es unglaublich wichtig finde, dass sich nicht jeder, jeder und nochmals jeder dem Standard angleicht, seine Individualität stutzt oder sich in irgendeiner Form zur „Konformität“ gezwungen fühlt, schildere ich heute einmal ganz offen und ehrlich, warum der Standard vieler Menschen nicht mein Ding ist, warum ich TROTZDEM oder GERADE DESHALB so glücklich bin und warum es sich auch für dich lohnen könnte, vom Standard abzuweichen

Was ist eigentlich Standard?

Ich spreche hier immer davon, ‚vom Standard abzuweichen‘. Aber was ist eigentlich Standard? Wer gibt uns vor, was ‚normal‘ ist und was als Standard gilt? Wer bestimmt, was richtig oder falsch ist? Und gibt es überhaupt nur das EINE Richtig oder Falsch? Gibt es nur Schwarz oder Weiß, Top oder Flop?

Im Prinzip ist die Antwort ganz einfach:

Standard ist das, was alle bzw. die meisten machen, was in unserer Gesellschaft üblich ist, als gängig angesehen und akzeptiert wird. Was die Gesellschaft von uns erwartet, was die Familie sich von oder für uns wünscht, wovon die Freunde glauben, dass es für uns am besten wäre.

Wer auffällt, ist raus; wer von der Norm abweicht, ist anders; wer nicht den typischen, vorgefertigten Weg einschlägt, bekommt einen Stempel zwischen ‚Freak’ und ‚Möchtegern’ bis hin zu ‚Aussteiger‘, ‚Angeber‘ und ‚Prolet‘ aufgedrückt. Anders zu sein und sich von der Masse abzuheben, wird in der klassischen Gesellschaft nicht gerade als schick betrachtet und von vielen mit dem Etikett ‚unangenehm‘ versehen.

Entscheidung zum Anderssein

Auch ich dachte lange genug, ich müsste dieses und jenes, müsste so sein oder so, müsste das arbeiten, was meinem Werdegang entsprach und gutes (haha!) Geld einbrachte, würde dann schnell heiraten, zwei bis drei Kinder in die Welt setzen und und und … Doch immer öfter merkte ich, dass mir dieses Leben gar nicht so gut gefiel, wie ich es mir früher ausgemalt hatte. Je mehr ich auf die 30 zusteuerte, man mich mit Fragen wie „Na, wann ist es denn bei dir so weit?“ und Aussagen wie „Warte mal ab, bis es bei dir losgeht!“ konfrontierte, desto weniger wollte ich so leben.

Ein Haus bauen und sich an einen Ort binden? Einen festen Job mit 1.000 Sicherheiten haben, am besten für immer? Eine Familie gründen?

Puh, nein, das ist nun wirklich nicht mein Ding! Vielleicht später mal, irgendwann … Vielleicht aber auch nicht!

Go On Go Right

Ich fragte mich, ob ich ‚normal‘ sei, wenn ich nicht den ‚üblichen Weg‘ gehen wollte. Dachte darüber nach, ob ich ‚undankbar‘ wäre, wenn ich ein Leben, das sich manche so sehr wünschen, nicht leben will. Schließlich kam ich zu dem Schluss:

So ein Quatsch! Ich mach mein eigenes Ding, stehe zu meinen Plänen und pfeife auf den Standard!

Und wer weiß, vielleicht ist ‚mein Standard’ ja irgendwann ‚DER Standard‘?

Gesagt, getan: Pures Glück

Und was kam dann? Nun, zunächst war es für mich gar nicht so leicht, meine persönlichen Ansichten zu vertreten („Ach, das kommt schon noch!“, „Irgendwann….“ und Stichwort „der richtige Partner“).

Einige Freunde, Bekannte und Familienmitglieder schienen meine – bewusst sehr höflich und vorsichtig formulierte – Meinung sogar persönlich zu nehmen. Sie begannen sich zu verteidigen bzw. wirkten sehr pikiert. Kein Zuckerschlecken, sage ich dir!

Nach etlichen verbalen Versicherungen dahingehend, dass ich rein gar nichts an ihrem Lebensstil auszusetzen habe, sondern dies nur eben aktuell nicht meine Idealvorstellung vom Leben ist, beruhigten sich die Gemüter laaangsaaaam wieder.

Nach und nach folgte bei dem ein oder anderen sogar ein leises (oder lautes!)

Ach ja, das muss wirklich schön sein, so zu leben!“, „Das stelle ich mir auch toll vor!“ oder „Ich kann es ja auch irgendwie verstehen, ich vermisse es auch ein wenig …

Mein Tipp an dich!


Wenn du anders leben möchtest, als der aktuell gültige Standard es vermeintlich vorgibt, dann steh dazu!

Anfangs mag das schwierig sein, doch nach und nach werden die wirklich wichtigen Menschen in deinem Leben deine Meinung akzeptieren und dich unterstützen!


Wie stehst du zum Standard?

Nun interessiert mich brennend, wie du zu dem Thema stehst! Weichst du von der ‚Norm‘ ab oder hast du dich für den ‚klassischen‘ Lebensweg entschieden? Bist du schon mal mit jemandem deswegen aneinander geraten? Ich freue mich auf deinen Kommentar!!!
 

 
 
Feli Hoffmann Follow Your Dreams
 
 
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