Familie – was ist das eigentlich? Meine ganz eigene Definition von Familie

Familie. Ein gewöhnliches und gängiges Wort, das wohl jedem bekannt sein dürfte. Doch die weitreichende Bedeutung, die sich dahinter verbergen kann, offenbart sich nicht jedem auf den ersten Blick. Ich verrate dir, warum Familie für mich viel mehr ist als ein Elternpaar mit Kind(ern) und warum ich es wichtig finde, dass sich jeder seine ganz eigene Familie „zusammenstellt“.

Definition von Familie = Mann + Frau + Kind?

Schauen wir doch erstmal, was im Duden steht. Der Duden definiert „Familie“ wie folgt:

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Familie ist eine:

 

  • aus einem Elternpaar oder Elternteil und mindestens einem Kind bestehende Lebensgemeinschaft
  • Gruppe aller miteinander (bluts)verwandten Personen
  • systematische Einheit/Kategorie, in der näher miteinander verwandte Gattungen tierischer oder pflanzlicher Lebewesen zusammengefasst sind (Biologie)
  • Gesamtheit, Serie von ähnlich gebauten technischen Geräten mit gleichem oder verwandtem System
[Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Familie] [/infobox]

Okay, klingt einleuchtend und entspricht wohl der Standard-Auslegung von Familie.

Aber mal im ernst: Kann Familie nicht auch etwas ganz anderes sein als eine Lebensgemeinschaft aus Eltern und Kind bzw. aus (bluts)verwandten Personen?

OH JA, ES KANN!

Meiner Meinung nach haftet dem Wort Familie etwas Heimeliges an, es verströmt Ruhe, Geborgenheit und Schutz, Vertrauen, Zugehörigkeit und Wärme.

Familie ist für mich etwas, wo man sein darf, wie man ist, wo man auch mal anecken kann und nicht immer rund laufen muss, wo man Schwäche zeigen darf und verstanden wird. Familie ist für mich wie ein Rückzugsort, ein Freizeitpark und ein Sommerurlaub in Einem.

Familie bedeutet für mich Liebe, Lebendigkeit und Vertrautheit. Sind das alles Eigenschaften, die zwangsweise auf unsere Verwandtschaft oder eine Konstellation aus Ehepartnern, Kind und Kegel zutreffen?

Wohl kaum!

Auf welche Beziehungen treffen die Charakteristika dann zu? Auf unsere Partnerschaften und gute Freundschaften, genau!

Familie aus Freunden und Vertrauten: Why not?

Vielleicht kennst du den Spruch:

„Freunde sind die Familie, die man sich aussuchen kann.“

Trifft der nicht vollkommen ins Schwarze?

Familie in der Partnerschaft erkennen

Bei einer ehrlichen, intensiven Partnerschaft steht Vertrauen an oberster Stelle, Liebe ist im Spiel und Geborgenheit ist das A und O. Warum also sollte nicht auch die Zweisamkeit als kleine Familie gelten dürfen?

Familie in der Freundschaft finden

Und auch wenn wir Freundschaften schließen, entwickelt sich eine Nähe, die wir nicht zu vielen Menschen haben – meist nicht einmal (oder erst recht nicht) zu nahen Verwandten. Wir erleben aufregende Dinge zusammen, tauschen uns aus, interessieren und freuen uns füreinander, spenden Trost und bauen uns auf, wir halten zusammen und gehen gemeinsam durch dick und dünn.

Zwei wie Pech und Schwefel, verbunden wie das doppelte Lottchen. Ist das nicht viel mehr wert als Verwandtschaft?

Familie mit vertrauten Menschen erleben

Ebenso gehen unzählige Menschen zu der Familie nahestehenden Bekannten, Nannys, schulischen Wegbegleitern und vielen weiteren eine enge Bindung ein, die ihr Leben prägt und jeden Tag aufs Neue bereichert. Warum sollte nicht auch derartig Vertraute den Familienstatus erhalten?

Ich für meinen Teil habe meine „normale“ Familie noch nie als meine einzige Familie betrachtet. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich auch außerhalb meiner Verwandtschaft tolle Beziehungen pflege, intensive Freundschaften und wertvolle Mentoren habe, die mich teilweise schon seit Kindesbeinen an durch mein Leben begleiten und mir unendlich wichtig sind.

Sie sind für mich ganz einfach: Meine ausgewählte Großfamilie, meine Familie im Herzen.

Was das für einen Unterschied macht? Nun, ich weiß, wie wichtig und wertvoll sie für mich sind und dass es nicht selbstverständlich ist, sie zu haben. Durch dieses Bewusstsein kann ich den Kontakt noch lebendiger aufrechterhalten, ihre Nähe suchen und sie häufiger wissen lassen, dass ich an sie denke. Auf diese Weise kann ich ihnen etwas von dem wiedergeben, was ich von ihnen erhalten habe oder noch immer erhalte, und mich für all das bedanken, was ich ihnen zu verdanken habe.

Build your Family: Gestalte deine eigene Herzensfamilie

Wie ist es bei dir? Hast du eine „normale“ Familie oder besteht deine eigentliche Familie auch aus nicht verwandten Personen, die du lieb gewonnen und schätzen gelernt hast?

Frag dich einmal, wer dir wirklich wichtig im Leben ist, ohne wen du nicht wärst, wer du heute bist, wer deine Entwicklung nachhaltig zum Positiven beeinflusst hat und welche Menschen dein Sein entscheidend mitbestimmen.

Wie wäre es, wenn du diese Personen in deine ganz persönliche Herzensfamilie aufnimmst, ihnen regelmäßig Aufmerksamkeit schenkst und sie noch häufiger wissen lässt, dass du dankbar für sie bist?

Mach es dir zur Gewohnheit, den Kontakt zu deiner Herzensfamilie zu pflegen und dich dafür einzusetzen, dass sie glücklich sind. Wenn du magst und es passt, kannst du deine selbst erwählte Familie und deine „normale“ Familie auch wunderbar miteinander verschmelzen lassen und dir so ein Umfeld schaffen, das dir nachhaltig gut tut.

Feli Hoffmann Follow Your Dreams
Ich wünsche dir, dass du ab sofort noch stärker im Sinne einer meiner Lieblingssprüche leben kannst:

„Family is where life begins and love never ends.“

 
Alles Liebe für dich und deine Familie,
 
Feli Hoffmann Follow Your Dreams
 
 
 
 
 
 
 

By |2018-08-02T15:15:13+00:00Juni 14th, 2018|Familie 2.0, Glücklich sein - wie einfach!|0 Comments

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