Die 5 besten Tipps für mehr Geld & ein positives Money Mindset

Nicht jedem fällt es leicht, sein Geld beisammen zu halten, Reserven aufzubauen und für das Alter vorzusorgen. Vor allem zu Beginn einer Selbstständigkeit kann das schon mal zur Stolperfalle werden und für die ein oder andere schlaflose Nacht sorgen. Damit du ab sofort entspannter mit Geld umgehen, ganz nebenbei sparen und in vollen Zügen LEBEN kannst, verrate ich dir meine 5 besten Tipps zum Geldsparen und für ein positives Money Mindset. Los geht’s!

Money Mindset – was soll das denn sein?

Was so schön und melodisch klingt, hat es faustdick hinter den Ohren: das Money Mindset.

Wer ein gutes hat, lebt vermutlich unbeschwert und frei, wer ein negatives mit sich herumschleppt, zieht oftmals auch Schulden, Geldsorgen oder Existenzängste hinter sich her.

Der Begriff Money Mindset meint schlichtweg die Einstellung zu Geld, Finanzen & Co., also dein ganz persönliches Mindset, das du dir vermutlich über Jahre hinweg bewusst und unbewusst angeeignet hast. Hinein spielen sowohl Glaubenssätze, die du von außen (z.B. von deinen Eltern, Großeltern, Kollegen und Freunden, aus TV-Sendungen etc.) übernommen hast, als auch deine eigenen Glaubenssätze, die du durch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse aufgebaut und verinnerlicht hast.

Damit kommen wir direkt zum 1. Tipp:

1.) Erkenne deine Glaubenssätze!

Frage dich einmal, welche Einstellung du zum Thema Geld und Geld verdienen hast. Wie würdest du folgende Sätze spontan ergänzen, ohne lange zu überlegen? Schreibe alle Ergänzungen auf, die dir spontan in den Sinn kommen.

>> Geld …
>> Geld ist …
>> Geld zu verdienen macht …
>> Geld zu verdienen ist …
>> Arbeiten macht …
>> Arbeit ist …
>> Geld ausgeben ist …
>> Rechnungen …
>> Das Finanzamt …

Fallen dir noch weitere Sätze, Sprichwörter oder Zitate zum Thema Geld, Geldverdienen, Sparen, Finanzen etc. ein, die du für wahr hältst?

Vielleicht „Alles wird immer teurer!“, „Am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig.“, „Nur wer hart arbeitet, verdient gutes Geld.“, „Geld liegt nicht auf der Straße.“ usw.

Schreib auch diese auf, wenn du ihnen zustimmst!

Nun schau dir all diese Sätze einmal genau an. Fällt dir etwas auf? Sind sie möglicherweise alle oder größtenteils negativ behaftet? Voilà, da hast du dein negatives Money Mindset, vollgepackt mit negativen Glaubenssätzen rund um das Thema Finanzen, Geld, Sparen & Co.!

[[Sollte dein Glaubenssatz-Portfolio bzw. deine Einstellung zum Geld positiv belegt sein, darfst du wirklich stolz auf dich sein – damit bist du schon viel weiter als der Großteil der Menschen! 🙂 ]]

 
Aber keine bange, nur weil du aktuell ein negatives Mindset hast, heißt das noch lange nicht, dass das so bleiben muss – dafür liest du ja schließlich diesen Beitrag. Den ersten Schritt hast du bereits getan, indem du deine negativen Glaubenssätze rund ums Geld, um deine Arbeit und das Thema Sparen aufgedeckt hast.

Gehen wir also weiter zu Schritt 2:

2.) Verwandle negative in positive Glaubenssätze!

Um ein positives Money Mindset aufzubauen, ist es wichtig, alte bzw. überholte, nicht mehr passende und vor allem negative Glaubenssätze loszulassen und in positive Glaubenssätze zu verwandeln. Sie einfach gedankenlos über Bord zu werfen, halte ich nicht für sinnvoll. Wer nach dem Motto „Adieu, dich brauche ich nicht mehr, mach’s gut!“ handelt, folgt zwar grundsätzlich einer guten Idee, lässt allerdings eine Leere entstehen, die sich im schlimmsten Fall direkt wieder mit neuen negativen Glaubenssätzen füllt. Meines Erachtens der bessere bzw. zielführende Weg ist, sich zunächst einmal mit den negativen Glaubenssätzen rund um das Finanzielle auseinanderzusetzen und sich zu überlegen, was wir stattdessen an die gleiche Stelle setzen könnten.

Gehe deine negativen Glaubenssätze einzeln nacheinander durch und …

a) … frage dich: Ist der negative Glaubenssatz überhaupt gerechtfertigt? Entspricht er tatsächlich der Wahrheit oder entspringt er vielmehr dem Hörensagen? Und spielt er aktuell wirklich eine Rolle in DEINEM Leben?

b) … finde Gegenargumente! Wie ist es jetzt tatsächlich? Verbirgt sich hinter dem dunklen Negativen vielleicht noch etwas helles Positives, und wenn auch nur ein kleines Fitzelchen? Welche Erfahrungen hast du selbst gemacht? Welche Vorbilder hast du, bei denen es anders ist?

c) … formuliere um! Fang nun an, auf Basis deiner Antworten aus b) positive Finanz-Glaubenssätze zu jedem der negativen Glaubenssätze zu formulieren. Schreibe auf, was dir in den Sinn kommt und sich wirklich, wirklich gut anfühlt. Befolge nichts, was andere dir in den Mund gelegt bzw. in den Kopf gesetzt haben, sondern höre ausschließlich auf dein Bauchgefühl bzw. dein Herz. Natürlich sollst du nicht völlig utopisch denken und wild herumfantasieren, sondern etwas für dich finden, das erstens realistisch ist und dich zweitens motiviert und antreibt. Fühlt es sich gut an, was du aufschreibst? Wenn nicht, formuliere es noch einmal um – und zwar so lange, bis es auf Resonanz stößt (das merkst du, keine Sorge 🙂 ).

Beispiele:

  • ALT: Geld zu verdienen ist harte Arbeit. NEU: Geld zu verdienen ist einfach und macht Spaß.
  • ALT: Geld stinkt. NEU: Geld schenkt finanzielle Freiheit.
  • ALT: Das Geld liegt nicht auf der Straße. NEU: Geld kann auf vielfältige Weise zu mir kommen.

 

3.) Verinnerliche deine neuen positiven Finanz-Glaubenssätze

Fang sofort an, dir deine neu formulierten Glaubenssätze immer wieder durchzulesen, am besten mehrmals täglich laut. Nur so kannst du sie in deinem Unterbewusstsein verankern und dafür sorgen, dass du zukünftig nach deinem neuen positiven Money Mindset handelst – auch wenn du dir dessen gar nicht bewusst bist.

Wichtig ist, dass du die Sätze mit vollster Überzeugung liest, eine aufrechte Körperhaltung dabei einnimmst und das Positive deiner Sätze in deinem ganzen Körper fühlst. Das klingt zwar etwas verrückt, macht aber einen riesigen Unterschied, probier’s mal aus!

4.) Gib aus, aber lebe nicht verschwenderisch!

Tipp und Schritt 4 auf deinem Weg zu mehr finanzieller Unabhängigkeit zielt auf die Überarbeitung deiner „persönlichen Kostenstruktur“.

Meine Meinung ist, dass kompletter Verzicht nicht zum Erfolg bzw. zu mehr „Reichtum“ führt, da sich dieses Verhalten auch in deinem Mindset verankert. Das funktioniert im Prinzip wie bei einer Diät, nur eben mit Geld: Wer sich zwingt, auf alles, was er gern mag, zu verzichten, schürt das Verlangen danach nur noch mehr und sorgt dafür, dass immer mehr Verzichtsgedanken entstehen. Das Resultat kennen wir alle: den Jojo-Effekt, der auch beim totalen Konsumverzicht greifen kann. Und wer will das schon provozieren?

Sinnvoller ist es deshalb, einen goldenen Mittelweg für sich zu finden: Unnötige bzw. unsinnige Kosten* vermeiden, aber auf nichts verzichten – so einfach kann es sein. Dadurch ist das Geld im Fluss, sodass auch neues, im Idealfall natürlich mehr Geld nachkommen kann, gleichzeitig wird jedoch nicht unbedacht Geld aus dem Fenster geworfen. Bingo!

*Das kann für jeden etwas anderes bedeuten. Frage dich deshalb vor dem nächsten Einkauf: Möchte ich das wirklich kaufen? Ist es sinnvoll? Macht es mich glücklich? Bringt es mich weiter? Ist es bloße Bequemlichkeit, dass ich das jetzt haben möchte? etc. Je nachdem, worum es sich handelt, kann es manchmal helfen, sich erst einmal zurückzunehmen, ein paar Tage zu warten und zu beobachten, ob das „Verlangen“ immer noch da ist. Während den einen ein Konzertbesuch bis ins Unendliche erfüllt, erachtet ein anderer eine solche Ausgabe als rausgeschmissenes Geld; er gibt sein Geld lieber für ein paar schicke Kleidungsstücke aus, wohingegen noch ein anderer gern eisern spart und sich gelegentlich einen richtig luxuriösen Urlaub gönnt. Wieder andere lieben es, sich weiterzubilden oder ihr Geld in Aktien zu stecken. Hier gilt: Jeder hat seine ganz eigene Vorstellung und da sollte ihm auch niemand Vorschriften machen.

5.) Ändere deine Bewertung!

Wenn du den Beitrag bis hierher aufmerksam gelesen hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass ich dir noch gar keine konkreten Tipps zum Geldsparen gegeben habe. Das liegt nicht etwa daran, dass ich es bei all der Schreiberei vergessen hätte – nein, das ist pure Absicht! Denn meiner Meinung nach liegt der Kern des Geldsparens (abgesehen von den in Schritt 3 genannten Aspekten) nicht darin, aktiv und verbissen Geld einzusparen, sondern vielmehr darin, seine Einstellung zum Geld zu ändern, einen zwar bewussten, aber lockeren Umgang mit Geld zu pflegen und anstatt zu verzichten, sich FÜR ETWAS zu entscheiden.

Damit wären wir dann auch bei der Bewertung!

Wie wäre es, wenn du ab heute nicht mehr denkst „Das kann ich mir nicht leisten!“ oder „Das sollte ich mir nicht kaufen!“, sondern dir stattdessen bewusst machst, WOFÜR du dein Geld lieber sparen bzw. ausgeben möchtest?

Ein Gedanke wie „Ich möchte das Geld lieber für XXX ausgeben und freue mich schon darauf!“ bewirkt etwas völlig anderes in dir und befreit dich von jeglichem Verzichtsgefühl. Indem wir also immer wieder aktiv und bewusst die Entscheidung FÜR etwas treffen, richten wir unseren Fokus auf das, was wir wirklich wollen, stärken unser positives Money Mindset und nehmen somit eine völlig andere Bewertung der Finanzsituation vor.


Ich hoffe, ich konnte dir einige wertvolle Anregungen zum Thema Geldsparen und positives Finanz-Mindset mit auf deinen Weg geben. Teile gerne deine Erfahrungen oder weitere Tipps rund um Geld, Sparen, Finanzen, Money Mindset & Co. in den Kommentaren – ich bin wie immer sehr gespannt und freue mich über jede Nachricht!

 
Feli Hoffmann Follow Your Dreams
 
 
 

Feli

 
 
 
 
 
 
 

Leave a comment

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.